|
Neues zu Baffy und Bobo.
Die armen Hunde müssen absolut isoliert gelebt haben, denn Rosa hatte noch niemals Hunde, die solch eine Angst vor Menschen haben.
Beide Hunde sind sehr speziell und brauchen besondere Hilfe und geduldige liebe Menschen. Rosa tut es absolut leid, dass sie nicht die Erfahrung und die Zeit hat,
den beiden Hunden zu helfen, denn sie brauchen dringend Hilfe und haben gute Chancen ihre Ängste weiter zu überwinden.
Die grösste Gefahr besteht darin, dass die Beiden weglaufen, denn man könnte sie nicht mehr
einfangen. Deshalb muss man bei beiden Hunden besondere Vorsicht walten lassen. Sie sind noch sehr schreckhaft und kennen kaum etwas und müssen leider bei Rosa über 8 Stunden alleine bleiben. Baffy hat sich schon sehr
gemacht und ist nicht mehr ganz so schlimm wie ihr Bruder Bobo.
BOBO: Bobo ist etwas schwieriger als seine Schwester....er hat länger gebraucht, um sich einzugewöhnen und es war sehr schwer für ihn. Er liebt andere Hunde, aber in Gegenwart von Menschen wirkt er immer etwas
traurig und ist einfach nur voller Angst. Bobo hat leider einen sehr speziellen Charakter und braucht besondere Leute. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir diese auch finden. Die ersten Tage in Rosas Haus hat Bobo sich
standhaft geweigert auch nur sein Körbchen zu verlassen und hat geschnappt, wenn man ihn anfassen wollte. Er ist aber auf keinen Fall aggressiv und hat sich mittlerweile auch schon besser eingelebt, auch wenn er sehr angespannt
ist. Er mag es im Haus zu sein, aber sperrt sich oft noch gegen die Nähe der Menschen . Wenn Bobo zB. im Garten ist und reinkommen soll, müssen sich Rosa und alle Leute verstecken und die Haustür offen lassen. Dann kommt
Bobo rein und er darf dabei niemanden sehen:-) Wenn er dann im Haus ist, liebt er es mit den Menschen zusammen zu sein. Er braucht unbedingt eine Routine in seinem Leben und möglichst wenig Wechsel.
Bobo braucht ganz dringend Hilfe und wir suchen für ihn liebe Menschen, die ihn so nehmen, wie er ist und ihm alle Zeit geben, die er braucht.
BAFFY
Baffy war die Schreckhafteste der Welpen, als sie zu Rosa ins Haus kamen und hat sich zunächst den ganzen Tag versteckt und immer den Kopf in irgendeine Ecke gesteckt. Wenn man sie nehmen, oder auch nur anfassen
wollte, hat sie gebissen, um sich zu verteidigen. Die Angst und der Stress bereits als kleiner Welpe haben bei Baffy Epilepsie ausgelöst. Sie wurde nun auf Medikamente eingestellt und es scheint so, als ob die Medikamente
gut wirken, denn sie hat seit längerer Zeit keinen großen Anfall mehr gehabt. Wenn Baffy nervös wird, dann bekommt sie kleinere Vorzeichen eines Anfalls (zB. sie ist desorientiert, rennt hin und her, fällt über Gegenstände,
schäumt etc) und wenn man sie dann ablenkt, zB. mit Süßigkeiten und sie etwas beruhigt, dann kann man einen richtigen Anfall vermeiden. Wichtig ist in dem Moment, dass man sie beruhigt und dafür sorgt, dass Baffy sich
nicht weh tut. Sie beisst auch nicht. Man sollte nur schauen, dass keine anderen Hunde in der Nähe sind, die sie ggf. beissen würden, da sie sich in dem Moment komisch verhält.
Für Baffy wäre ein ruhiger Haushalt mit einem souveränen Zweithund ideal und sie liebt Lekkerlis und lernt damit superschnell:-) Wenn sie in ihrem Körbchen liegt, kann man sie streicheln und knuddeln und sie mag es, aber
wenn sie frei herumläuft, ist es schwierig sie anzufassen, da sie dann wegläuft. Streckt man Baffy dann die Hand hin, kommt sie aber und leckt sie ab. Beim Tierarzt hat sie sich bislang immer vorbildlich verhalten und
brauchte niemals einen Maulkorb. Wenn Baffy ihre Ängste überwunden hat, wird sie ein wunderbarer Hund sein,
sehr intelligent und und lieb, aber Rosa braucht Hilfe. Sie arbeitet den ganzen Tag und die Hunde bekommen zu wenig Aufmerksamkeit. Wer nimmt dieses kleine Sorgenkind bei sich auf?
|