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Heute mittag ist Opa Karlchen
über die Regenbogenbrücke gegangen. Natürlich habe ich ihn begleitet, auch wenn es mit sehr schwer fiel.Als ich Dich im April in der Tötung sah, konnte ich nicht anders, als Dich mitnehmen. Du warst alt, gehbehindert und fertig, die "erlösende" Spritze war nah, nach Ablauf Deiner 20 Tage hätten sie Dich getötet. Denn wer nimmt schon ein solches Wrack? Dein bisheriger Besitzer hatte Dich ja schließlich auch entsorgt, damit Du getötet wirst. Grausam.So beschloss ich Dich in Würde altern zu lassen, Dir ein Chance auf Leben,eine liebe Familie zu geben. Also nahm ich Dich mir.Am 30. April begann Dein neues Leben, was leider viel zu kurz war. Trotz aller Liebe und Zuwendung, Vitaminen und gutem Futter bautest Du hier zusehends ab, konntest dann gar nicht mehr laufen. Aller versuche Dich wieder auf die Beine zu stellen scheiterten...warum, dass weiß keiner.Ich hätte Dir von Herzen alles gegönnt, was Du verdient hattest, aber leider konnte ich nicht mehr für Dich tun als Dich heute auf Deinem Weg zur Regenbogenbrücke ein Stückchen zu begleiten. Dort kannst Du nun wieder toben und spielen wie ein junger Hund, und wirst unsere verstorbenen Vierbener alle treffen. Bitte Grüße sie lieb von uns.
Öpel, wir werden Dich nie vergessen, mach`s gut, wir lieben Dich. Deine Pflegemama
Wir können Tränen vergießen, weil er gegangen ist oder wir können lächeln, weil er gelebt hat. Wir können
unsere Augen schließen und beten dass er zurückkommen wird oder wir können Augen öffnen und sehen was von ihm geblieben ist. Unser Herz kann leer sein weil wir ihn nicht mehr sehen können oder es ist
voll von der Liebe die er mit uns geteilt hat. Wir können dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben oder wir können dankbar für das Morgen sein, eben weil wir das Gestern gehabt haben.
Wir können immer nur daran denken, dass er nicht mehr da ist, oder wir können die Erinnerungen an ihn pflegen und ihn in uns weiterleben lassen. Wir können weinen und unseren Geist verschließen, leer sein und
uns abwenden oder wir können tun was er wünschen würde: Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen...
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