Robin

Im Januar 2005 kam Robin von den Tierschutzengeln zu uns. Damals hieß er noch Bernd. Den Kontakt damals stellte Herr Weber her, aber da Sie nun Kontakperson für den kölner Raum sind, wollte ich Ihnen einfach mal ein kleines Update von unserem Schatz schicken.

2005 war Robin ca. 4 Jahre alt. Also ist er nun mindestens 11 Jahre alt, was bei einer Schulterhöhe von 72cm schon ein stolzes Alter ist. Da eine Freundin von Tierheilpraktikerin ist und wir natürlich schon vorbeugend viel für seine Gelenke tun, hat Robin keinerlei Einschränkungen und flitzt wie ein junger Hund über die Wiesen und durch das Gestrüpp.

Robin ist ein echtes Goldstück!!! Er ist sooo lieb und verschmust, so das abendliche Kuschelstunden zu unserem festen Tagesablauf gehören. Das genießt er sehr. – Und wir natürlich auch.

Der Schrecken der Hundetrainer ist er, weil er einfach sehr selbständig ist und auch ohne uns Menschen sehr gut zurecht käme. Hinzu kommt ein intensiver Jagdtrieb, so dass es lange gedauert hat, bis er ohne Leine laufen durfte. 

Aber wir haben nie aufgegeben und eine Hundetrainerin gefunden, die das Ganze wie wir mit Humor nimmt, wenn wir mal wieder unserem Hund ins Gebüsch folgen müssen, weil er eine kleine Unachtsamkeit von uns ausgenutzt hat, und die Welt auf eigene Faust erkunden will. Zum Glück hält ihn in der Regel das nächste interessante Erdloch auf, so dass man ihn dort „einsammeln“ kann.

Nun, endlich mal ein Hund, der ebenso stur ist, wie ich.

Mit anderen Hunden ist er toll! Er nimmt sogar Rücksicht auf ängstliche Hunde, während Halbstarke, die ihn herausfordern, erst einmal über die Wiese gescheucht werden, bis sie ein wenig Respekt zeigen. Er ist richtig souverän und reagiert immer angemessen.

Ach ja, seit einiger Zeit begleitet er mich oft bei meiner Arbeit in einem Seniorenheim. Vor allem wenn wir die bettlägerigen Bewohner besuchen. Natürlich darf man damit einen Hund nicht überfordern und so kann er sich immer in meinem Büro ausruhen.

Nun, dabei muss er gar nicht viel leisten. Aber schon allein, wenn er eine Bewohnerin anstubst oder auch nur durch den Raum läuft, stellt er schneller einen Kontakt zu der Person her, als ich es je könnte und so nimmt dann auch schon mal eine schwerst demente Bewohnerin wieder für einen Augenblick Blickkontakt auf. Das ist wie ein Zauber!

Er ist nicht der einzige Hund, der in dem Haus herum läuft, so dass immer für Abwechslung gesorgt ist. Natürlich denken Bewohner und Mitarbeiter immer, dass der arme Hund niemals etwas zum fressen bekäme, so dass für sein leibliches Wohl gut gesorgt ist (da werden plötzlich extra für den Hund Leberwurstbrote geschmiert).

Wenn ich ihn mitnehme, muss ich also seine Futterration ausreichend kürzen, damit er so schön schlank bleibt. – Dank der Rollstuhlwaagen kann ich sein Gewicht aber immer gut im Auge behalten.

Vor kurzem brauchte er eine kleine OP, denn er hatte Epuliden. Das sind gutartige Wucherungen am Zahnfleisch, die zum Problem werden, wenn sie zu groß werden und zwischen die Zähne geraten, so dass sie mit aufgebissen werden. So weit haben wir es natürlich nicht kommen lassen und er hat die OP sehr gut weggesteckt.

Das interessante daran ist nur, dass diese Epuliden typisch für Boxer sind. Irgendwo in seiner Genetik wird man also DNA von einem Boxer finden. Diese Rasse habe ich nun wirklich noch nie in ihm vermutet! Bisher dachten wir nur an Schäferhund, Windhund und Kangal (der Kangal würde auch gut zu seinem Wesen passen).

Am interessantesten sind natürlich die Fotos, die wir mitgeschickt haben.

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