Paulino

Name: Paulino

Rasse: Mischling

Geschlecht: männlich, kastriert

Geb.: ca. 2010

Größe/Gewicht: ca. 50 cm

Aufenthaltsort: Pflegestelle Deutschland

 

Cornelia Müller, mail: corneliamueller@gmx.info, Tel.:033207-52763, Mobil 0171-7123458

UPDATE 01.2018 aus seiner Pflegestelle:
Paulino geht es soweit gut, aber er hat leider nach wie vor Angst vor jeglicher Berührung. Aber er hat gelernt, den Menschen nicht mehr so panisch gegenüber zu treten. Er liebt lange Spaziergänge und ist schon eher der sportliche Typ. Wir nehmen ihn mit zum mantrailing, hier ist er richtig gut. Besonders freut er sich, wenn wir nach Rügen fahren und er mal am Strand laufen kann. Bei uns kann ich ihn nicht ableinen, er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. 
Leider lässt er sich von Fremden nicht anfassen und reagiert da eher skeptisch. Probleme gibt es, wenn etwas wie Halsbandwechsel oder ähnliches ansteht oder die Schleppleine an die Hinterläufe kommt.

Letztes Wochenende waren wir mit den Hunden in einem Tierpark, das war problemlos. Auch mit einem Stadtbummel kommt er klar, wenn nicht zuviel los ist. Außer Anfassen ist fast alles möglich. Anfang Dezember waren wir bei einem Tierarzt. Es ging mal um das Ausprobieren, wie Paulino sich so verhält, wenn er in eine Tierarztpraxis kommt. Wir sind gut reingekommen, aber anfassen oder gar weitere Untersuchungen wären nicht möglich gewesen. Paulino ist ein toller Hund, aber leider kann er wohl die traumatischen Erlebnisse in Spanien und in seiner ersten Pflegestelle nicht vergessen. 

Wir möchten Paulino den Stress eines weiteren Wechsels ersparen und suchen für ihn Paten, die ihn unterstützen, damit er dauerhaft in seiner Pflegestelle bleiben kann.

Paulino ist ein schwer traumatisierter Pointer Mix, der 2013 aus Spanien nach Deutschland kam. Auch hier hat er es dann leider nicht gut getroffen. Die Umstände, unter denen er in der PflegestelleL leben musste, haben leider nicht dazu geführt, dass Paulino sich weiter entwickeln konnte. Im Mai 2015 ist Paulino in eine neue Pflegestelle gezogen. Hier lebt er mit einem Border Mädel und einem Kampfterrier zusammen.

In den ersten Wochen befand sich Paulino in einem diffusen Zustand von Angst vor allen Reizen der Umwelt und natürlich vor Menschen . Er lebte überwiegend im Garten und kam nur ins Haus, wenn  weit und breit keiner zu sehen war, bevorzugt nachts. Paulino hatte für alles eine Vorahnung und war folglich unglaublich wachsam gegenüber kleinsten Veränderungen.  Es war in keinster Weise daran zu denken, ihn anzufassen oder gar anzuleinen, sogar das Füttern war eine Herausforderung, denn gerade hier war Paulino, besonders wachsam, wahrscheinlich ist er immer wieder über Futter gelockt und so eingefangen worden. Nach Monaten, zwischen Aufgeben, Mitleid und Zweifeln am  eigenen Wissen über Hunde, gelang dann im September der Durchbruch, endlich war es möglich, Paulino anzuleinen und kleinere Spaziergänge zu unternehmen.

Mittler Weile hat Paulino viele kleine Fortschritte gemacht. Er freut sich über jeden Spaziergang und lässt sich nun auch relativ problemlos anleinen. Seit November 2015 besucht Paulino die Hundeschule und hat gelernt, dass nicht alles Fremde eine Bedrohung darstellt.

Paulino ist noch immer ein unsicherer Hund, der eine klare Führung braucht, die ihm Sicherheit gibt. Leider ist durch die Vorgeschichte eine Vermittlung  nicht mehr möglich, ein weiterer Umzug soll Paulino nicht mehr zugemutet werden.

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